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Zu gut für die Tonne

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Geben wir es zu, es nervt, wenn man zig-mal hintereinander das Gleiche essen muss. Deshalb ist auch das Thema „Speisereste“ nicht besonders beliebt. Dabei gibt es aber doch so viele Gründe, die für das Vorkochen und Verwerten von Resten sprechen. Du hast nicht nur die Chance, dein Lieblingsessen noch ein zweites Mal zu genießen. Nein! Anstatt vieler Male stehst du nur einmal in der Küche, das spart jede Menge Zeit.

Du gibst auch weniger Geld für Essen aus, weil du größere Portionen einkaufen kannst und weniger weg wirfst. Apropos wegwerfen: Dein Gewissen ist absolut rein — denn die oft angeprangerte Lebensmittel-Verschwendung ist für dich absolut kein Thema. Und du sparst Strom, wenn du vorkochst.

Hier ein paar Tipps, wie du mehr aus deinen Einkäufen herausholst.

1. Die richtige Temperatur

Deine Kühlschranktemperatur sollte 5°C betragen, und die Temperatur deiner Gefrierkühltruhe -24°C. Im Kühlschrank gibt es verschiedene Klimazonen. Das Gemüse sollte im Gemüsefach aufbewahrt werden, weil es hier durch die abtrennende Glasscheibe am wärmsten ist. In der Tür ist es auch vergleichsweise warm, bis zu zehn Grad. Am kältesten ist es direkt über dem Gemüsefach, da die kalte Luft dorthin absinkt. Dort sollte man leicht verderbliche Lebensmittel (wie zum Beispiel Fleisch, Wurst oder Fisch) aufbewahren.

Vorgekochtest gehört übrigens ins obere oder mittlere Fach.

2. Länger als du denkst

Luftdicht verschlossen bleiben Vorgekochtes und Übriggebliebenes mehrere Tage im Kühlschrank frisch. Schmorgerichte mit Fleisch oder Reis halten sich länger, während Gemüse etwas schneller gegessen werden sollte.

3. Verschiedene Behälter für verschiedene Gerichte

Speisen können unterschiedlich lange aufgehoben werden. Deshalb sollte man möglichst Gerichte getrennt voneinander aufbewahren. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn doch mal etwas verdirbt — so kann es sich ja nicht gegenseitig „anstecken“.

4. Das richtige Timing

Du solltest dein Essen zwar abkühlen lassen, um Energie zu sparen. Aber warte nicht zu lange, bis du deine Reste in Sicherheit bringst. Es wird empfohlen, das Essen innerhalb zwei Stunden einzufrieren oder in den Kühlschrank zu geben. Im Sommer warte bitte nicht länger als eine Stunde.

5. Bereits Erhitztes wieder einfrieren

Dazu gibt es jede Menge Unsicherheit: Kann man ein aufgetautes und bereits erwärmtes Gericht wieder einfrieren? Ja, man kann. Vor dem Einfrieren einfach wieder auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Solltest du jedoch Zutaten ─ wie zum Beispiel Paprika oder andere Gemüse ─ auftauen, bereite sie zunächst zu, bevor du sie wieder einfrierst. Geflügel oder Eis sollten nicht wieder eingefroren werden. Am besten die benötigte Portion entnehmen und den Rest so schnell als möglich wieder einfrieren.

Tipps:

  • Teile große Mengen von Suppen und Soßen auf und friere sie portionsweise ein.
  • Die beste Methode gefrorene Speisen aufzutauen ist, sie ganz einfach in den Kühlschrank zu stellen.
  • Versehe dein Essen immer mit einem Datum. So verlierst du nicht den Überblick und ermöglichst auch anderen Mitgliedern deines Haushalts, sich immer auf der sicheren Seite zu fühlen.
  • Um Gefrierbrand zu vermeiden, sorgst du am besten dafür, dass die Speisen möglichst wenig Kontakt zu Luft haben. Deshalb füllst du Gefrierbehälter möglichst bis zur Fülllinie. Wichtig: Nicht mehr einfüllen ─ manche Speisen dehnen sich beim Einfrieren aus.
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