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So is(s)t die Zukunft

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Wusstest du schon, dass auch deine Ernährung einen sehr großen Einfluss auf die Umwelt und das Klima hat?

Viele Menschen in Deutschland setzen sich für den Schutz des Klimas und der Artenvielfalt ein. Eine sehr wirksame Maßnahme findet dabei viel zu wenig Beachtung: der Blick auf unser tägliches Essen. Hier gilt: Jeder Einkauf und jeder Biss zählen.

Unsere heutigen Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten sind mit Auswirkungen verbunden, die nicht nur in Deutschland spürbar sind, sondern in vielen Regionen weltweit. Denn alles, was wir essen, kommt irgendwo her, wurde angebaut, gehalten, weiterverarbeitet, transportiert, gelagert und endet letztendlich bei uns auf dem Frühstücksbrot oder im Topf. Tatsächlich stellen unsere gegenwärtigen Ernährungssysteme – vom Acker bis zum Teller gedacht – eine der größten Herausforderungen für unseren Planeten dar.

Um diese Herausforderung anzugehen, hat die sogenannte „Eat-Lancet-Kommission“ weltweite Ernährungsempfehlungen herausgegeben die sowohl gesund für uns als auch gesund für den Planeten sind. Der WWF hat sich angeschaut, was dies für uns in Deutschland bedeutet.

Dein Essen entscheidet mit über die Zukunft!

Lebensmittel sind Mittel zum Leben. Sie stellen unsere Lebensgrundlage dar und müssen zukünftig wieder eine größere Wertschätzung erfahren. Sie sollten es uns wert sein – für unsere Gesundheit, für die Natur, für die Umwelt. Gleichermaßen sollten wir denjenigen, die unsere Lebensmittel erzeugen, wieder eine größere Wertschätzung entgegenbringen. Es gilt: Selbst kleine Änderungen in unseren Ernährungsgewohnheiten sind in ihrer Gesamtheit bedeutsam.

So empfiehlt der WWF:

  • Pflanzliche Proteine – besser für die Umwelt und besser für uns Menschen
  • „Bio“, regional und saisonal – erste Wahl
  • Käse, Sahne, Butter, Milch – maßvoll genießen
  • Sonntagsbraten statt Werktagsschnitzel – regionales Weidefleisch und Wildfleisch aus Deutschland oder der EU bevorzugen
  • Fisch ist was Besonderes – auch hier auf Herkunft und Fangmethode achten
  • Palmöl meiden

Kurzum: Die Umstellung zur „Planetary Health Diet“ nach Eat Lancet bedeutet, dass wir den weltweiten Verzehr von rotem Fleisch und Zucker gegenüber heute nahezu halbieren und dafür der Verzehr von Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten verdoppeln müssen. Eigentlich ganz einfach, oder?

Natürlich sind auch die Politik und die Wirtschaft gefragt, aber wenn du schon mal anfängst, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan. Du magst mehr zu dem Thema wissen? Hier geht’s direkt zum Positionspapier des WWFs.

Es wartet eine vielfältige, kulinarisch köstliche Zukunft auf dich

Um dir den Umstieg leichter zu machen, deine Ernährungsgewohnheiten zum Wohle unseres Planeten umzustellen, hat der WWF im Rahmen seiner neuesten Ernährungsstudie ein Wochenmenü kreiert, das anschaulich darstellt, wie (d)eine planetarisch kulinarische Woche aussehen könnte. Das Menü „So schmeckt Zukunft: Planetarisch kulinarisches Wochenmenü für Flexitarier“ ist köstlich und vielfältig, leicht in der Zubereitung und berücksichtig gleichzeitig die Empfehlungen der Eat-Lancet-Kommission. Es ist ein Beispiel dafür, wie wir zukünftig unseren Tisch decken können: nachhaltig, bunt, lecker und gesund sowie möglichst bio, regional und saisonal.

Entdecke diesen Antipasti-Dip sowie ausgewählte Rezepte in unsere Tupperware Genusswelt oder lade dir das Rezeptheft „Flexitarisch – planetarisch kulinarisch“ mit dem Wochenmenü für Besseresser runter.

Vertiefe dein Wissen

Der WWF hat sich auf den Weg gemacht und zeigt auf, welche Effekte unsere Ernährungsgewohnheiten haben und welche Chancen zukünftig vor uns liegen. Die Veröffentlichung des 1. Teils der neuen WWF-Ernährungsstudie „So schmeckt Zukunft – der kulinarische Kompass für eine gesunde Erde“ stellt die Ergebnisse für die Flächennutzung und die Klimawirksamkeit unserer Ernährung dar.

So viel dürfen wir schon verraten: Eine Veränderung unserer Ernährungsgewohnheiten hin zu einer Ernährungsweise zum Wohle unseres Planeten trägt in nicht nur im erheblichen Maße zum Ressourcen- und Klimaschutz bei, sondern gewährt auch Spielräume für eine nachhaltige und vielfältige Nutzung unserer knapper werdenden wertvollen Ackerfläche.

Über den WWF

Das Kürzel steht für „World Wide Fund For Nature“. Der Name löste 1987 die alte Bezeichnung „World Wildlife Fund“ ab.  Nur in den USA, Kanada und Südafrika wurde der ursprüngliche Name beibehalten.

Ziel des WWF ist es, die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt zu stoppen, die Biodiversität zu bewahren, Lebensräume zu schützen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Der WWF wirbt für einen sinkenden ökologischen Fußabdruck der Menschheit und ist seit über 50 Jahren da, wo die Natur in Bedrängnis ist. Die Non-Profit-Organisation (kurz: NGO) ist nicht nur die Beschützer aussterbender Arten; die weltweit größten Initiativen zum Schutz tropischer Wälder und der Meere gehen auf den WWF zurück. Mit Repräsentanzen in allen großen Industrie- und Schwellenländern ist der WWF die international führende Natur- und Umweltschutzorganisation.

Warum ist der WWF wichtig?

Der WWF ist wichtig, weil sich die Natur nicht selbst schützen kann. Ohne NGOs wie den WWF würde der Raubbau an der Natur in einem noch viel brutaleren und rasanteren Tempo vorangetrieben. Der WWF stemmt sich dagegen. Mit Erfolg: Mit Hilfe vieler Förderer, Partner und Unterstützer gelingt es der Organisation immer häufiger, in konkreten Projekten die Natur nachhaltig zu schützen. Mehr Informationen sind im aktuellen Jahresbericht aufbereitet: http://www.wwf.de/ueber-uns/jahresbericht/

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